Sonntag, November 11, 2007

Motto #17

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11 Comments:

Blogger frech'n'nett said...

Bisher war ich ja festen Glaubens, man könne diesem lästigen Leiden nur mit dem klassischen Mittel hochvoltiger Stromstöße beikommen, eine Therapieform, die mir leider versagt blieb, da meine Bleibe nicht über einen nötigen Starkstromanschluss verfügt und eine Phantomspeisung eine technisch zu aufwändige Maßnahme darstellt, deren Kosten die Krankenkasse außerdem nicht übernimmt.
Aber Dank dieses Mottos, das eine patientenfreundliche Behandlung verheißt, wird es mir bestimmt ganz bald schon viel schlechter gehen.

11.11.07  
Blogger Frau H. said...

Fangen Sie jetzt auch mit der Realität an, S.Q.??? Haben sich den ALLE gegen mich verschworen?
Ich sage Ihnen was: die Realität stinkt zum Himmel. Jawoll!

azeafjng!

11.11.07  
Blogger c.s. said...

heißt das dann, dass realfreude mittels intrazerebraler infusion hochprozentiger irrealität therapierbar ist, oder kann man den schnaps auch einfach schnell trinken.

11.11.07  
Blogger c.s. said...

wäre es ihnen recht, wenn ich auf meiner seite einen link zu ihrer seite installieren würde, da ich dass was sie schreiben, sehr interessant zu lesen finde.
lg c.s.

11.11.07  
Blogger mkh said...

Aber hochpotenziertes Realitätsbewusstsein kann im Sinne der Selbstähnlichkeit auch eine ungemeine Lebendigkeit erzeugen, die zuweilen in Lebensfreude umzukippen droht.

11.11.07  
Blogger MudShark said...

für mich ist das ein phantom. wie man sich darauf freuen kann ist mir sowieso schleierhaft. von daher dürfte die medikation in jedem fall hinhauen, außer vielleicht bei militaristen.

12.11.07  
Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Die anschließende Reha verbringt man am besten zu Schulschlußzeiten in der U-Bahn oder auf der Sessionssitzung eines Münsteraner Karnevalsvereins. Man will ja keinen Rückfall riskieren.

13.11.07  
Anonymous Opa said...

the rapier bar?

13.11.07  
Anonymous dieJulia said...

Ich denk noch nach.

13.11.07  
Blogger mq said...

/F'n'N: Bei den aktuellen Strompreisen liegen alternative Heilmethoden im Trend. Realität ist ein kassenfreundliches Medikament - nicht verschreibungspflichtig und in jeder unsortierten Alltagsapotheke gegen Vorlage des ungesunden Menschenverstandes erhältlich.

/FrauH.: Der Himmel ist nur ein Teil Ihrer Verschwörungstheorie. In der Realität gibt es diese Gegend nicht.

/C.S.: Auch ich spreche gelegentlich einem irrealen Obstler gerne zu, aber wegen des Schwindels ist ausdrücklich davon abzuraten, den Schnaps schnell abzukippen.

/MKH: Bei Erreichen des Endstadiums Lebensfreude ist keine Heilung mehr möglich. Der Patient leidet unter schlimmen Glückszuständen.

/Mudshark: Beim Jagdbomberquartettspiel würde ich jetzt STICHT brüllen, aber mit dem Begriff des Phantoms verbinde ich auch noch andere Jugenderinnerungen.

/DGT Steini: Oder im Wartezimmer meines Zahnarztes. Nicht wegen der Behandlung (tadellos), sondern wegen der Frauenzeitschriften im Lesezirkel.

/Opa: Intra zerebra l.

/dieJulia: Raffinierte Strategie.

13.11.07  
Blogger <°((( ~~ said...

Das Problem ist doch nur die Temperatur der Realität: Wenn man die Realität so weit herunter kühlt, dass sie von der flüssigen in die feste Phase übergeht, kann man die intrazerebrale Infusion mit einem Revolver vornehmen. Damit hat sich das Problem der Phantomfreude dann auf jeden Fall erledigt.

Oh, bitte, keine Ursache! Freut mich, dass ich ihnen helfen konnte...

15.11.07  

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