Donnerstag, März 29, 2007

Voodoo Display #13



In Frisiersalons spielen sich offensichtlich die unglaublichsten Szenen ab. Wenn man eine Neigung zur Interpretation metaphorischer Botschaften besitzt, sollte beim Anblick dieses Innenlebens die Frage gestattet sein, ob Gefahren für die Unversehrtheit von Leib und Seele nach Betreten des Ladengeschäfts ausgeschlossen werden können.

Labels:

12 Comments:

Anonymous wort-wahl said...

schamhaarfriseur?

29.3.07  
Anonymous eon said...

Nur nicht überfreundlich den Kamm aufheben, der auf den Boden fällt.

29.3.07  
Anonymous der Nachbar said...

also bitte, immer schön politisch korrekt bleiben, sonst könnte man noch meinen, Sie seien ein Queertreiber

29.3.07  
Anonymous Butterglatze said...

Ich möchte hierzu mein mittleres Befremden zum Ausdruck bringen.

29.3.07  
Blogger mkh said...

Ich musste schon als 13-Jähriger erkennen, dass Friseure unsere natürlichen Feinde sind und Anschläge auf das seelische Gleichgewicht pubertierender Individualisten verüben (nette Friseurinnen mit Sinn für zartes Zupfen sind hier natürlich ausgenommen).

30.3.07  
Blogger Scheibster said...

Das ist ein Laden, den es nur in Frankfurt geben kann. Auf dem Lande wäre er nach zwei Tagen von wütenden Bauern mit Mistgabel in der Hand geplündert und niedergebrannt worden. :-)

30.3.07  
Anonymous dieJulia said...

Sind Sie wirklich sicher, daß es sich hier um einen Frisiersalon handelt?

30.3.07  
Blogger MudShark said...

@schreibster: was plündert ein landwirt in einem friseursalon? pflegespülung? bartwichse? SM-puppen? haare?

30.3.07  
Blogger frech'n'nett said...

ich will die adresse! +schneiden die ohne termin? und auch "damen"?
meine friseurin vergibt vor dem 10.april keinen mehr und niemand sonst schneidet noch vokuhila...aber dieses schaufenster lässt mich glatt hoffen, vorher noch zu einem guten schitt zu kommen...

30.3.07  
Blogger Markus Quint said...

/Wort-Wahl: Das wäre in Abhängigkeit von den Stellen zu sehen, wo man sein Schamhaar zu tragen pflegt.

/Eon: Welchen Anlass zur Überfreundlichkeit sollte es in einer Frisiersalonsituation geben? (Ich empfehle stets konzentriert sachliches Verhalten.)

/Der Nachbar: Die Queertreiberin sitzt auf einem Elefanten, der wegen der Spiegelung nur andeutungsweise erkennbar ist, trägt langes, blondes Haar und stammt aus der Familie Barbie - vermutlich eine Enkelin von Klaus.

/Butterglatze: Bestimmt kann man sich dort Marmelade auf die Butter und Honig ums Maul schmieren lassen, um das Befremden aus dem mittleren Bereich herauszuholen.

/Mkh: Aber inzwischen haben wir unsere Pubertät erfolgreich abgeschlossen, oder? Wobei nette Friseurinnen in jeder Lebensphase willkommen sind. Der Begriff des zarten Zupfens bedarf allerdings einer näheren Erläuterung.

/Scheibster: Ich habe sowas ähnliches mal in Berlin unter dem abgenutzten Label Plaste und Elaste gesehen. Aber dahinter verbarg sich tatsächlich kein Frisör, wenn ich mich richtig erinnere.

/dieJulia: Keine Ahnung, was sich in den Hinterzimmern abspielt, aber die Tarnung scheint perfekt - wenn es eine wäre.

/MudShark: Vermutlich alles, was man zum Frisieren der Hühner braucht.

/Frech'n'Nett: Frankfurt am Main, Untere Berger Straße - aber funktioniert Vokuhila nicht nach dem DIYS-Prinzip?

31.3.07  
Blogger mkh said...

/mq

Ja, ich bin jetzt auch durch.

Zupfen? KANN (MUSS nicht!) eine willkommene Streicheleinheit zwischendurch sein, findest du nicht?

Oder bin ich vielleicht doch nicht durch...?!?

31.3.07  
Anonymous Erdge Schoss said...

Werter Herr Quint,
in der Frisörbranche herrscht seit jeher ein rauer Ton. Das bekommt vor allem die Belegschaft (hier vorspännig) zu spüren, die in besonders drastischen Fällen die eigene Bauchbehaarung als Besen-Kehrbelech-Ersatz zuhilfe nehmen muss.

2.4.07  

Kommentar veröffentlichen

<< Home