Donnerstag, November 02, 2006

Lärm kann Genicke brechen

11 Comments:

Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Ob das vielleicht metaphorisch gemeint ist...? Auf jeden Fall ein ungewohnt sympathisches Warnschild.

3.11.06  
Blogger Falcon said...

Angst essen Seele auf und Lärm brechen Tiergenick.
Vielleicht sind das alles aber auch völlig unabhängig voneinander stehende Aussagen.
Ich mein - wonach soll ich denn den Tierpfleger fragen? Ob das stimmt, was auf dem Schild steht?
Ob Tiere nur dann das Genick brechen, wenn lärmende Maschinen abgeladen werden.
Ob es Ausnahmen z.B. für Erdmännchen gibt, weil deren Hals recht flexibel ist?

3.11.06  
Blogger MudShark said...

ich frage mich schon die ganze zeit, wo dieses schild hängen mag, was für tiere dort sind und weshalb lärmende maschinen zum einsatz kommen.

auf jeden fall ist es mal wieder ein glänzendes beispiel für unverständliches schilderdeutsch.

spontan fallen mir da noch zwei beispiele ein:

vor betreten der darre wender ausrücken!

bei schweissarbeiten ist die feuermeldeanlage beim pförtner abschalten zu lassen

3.11.06  
Anonymous eon said...

Hab gerade diese Schallmodule aus Dune im Sinn. "Muaaaaaad'Dib" - Rumms!

3.11.06  
Anonymous Anonym said...

Da steckt doch alles drin, was es braucht: Technophobie, Hierarchie und Dramatik!

Völlig neues Betätigungsfeld für Poeten: Warnhinweisverdichter!

3.11.06  
Blogger Markus Quint said...

/DGT Steini: Ausnahmsweise keine verstiegene Metaphorik. Das Schild prangt am Lieferanteneingang des Frankfurter Zoos.

/Falcon: Wenn ich mich gezwungen sähe, das Tor mit einer lärmenden Maschine zu passieren, würde ich gewiss irgendwen irgendwas fragen. Der Hinweis Firma haftet beeindruckt in jedem Fall, und ich habe keine Ahnung, wie teuer z.B. ein toter Schimpanse ist.

/MudShark: Typisch Franken.

Ebenfalls neu für mich war folgende Information:
Auf der Futt wird bei der Malzherstellung das Grünmalz getrocknet, das heißt gedörrt bzw. gedarrt. (Wikipedia)

/Eon: Die Aufnahme entstand zwar nicht auf dem Wüstenplaneten, aber das Schild wäre sicher auch dort gut platziert.

/MKH: Interessantes neues Berufsbild, könnte die Arbeitslosenquote unter fünf Prozent drücken. In Deutschland fehlt es an Facharbeitern.

3.11.06  
Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Hm, hm - im Zoo also. Könnte natürlich auch für die Tiere auch eine willkommene Gelegenheit sein, unbemerkt Massenselbstmord zu begehen.

3.11.06  
Blogger Oles wirre Welt said...

Schallwellen werden ja gern mal unterschätzt.

3.11.06  
Blogger Markus Quint said...

/DGT Steini: Soweit ich weiß, gibt es dort keine Lemminge. Übrigens besteht einer der entscheidenden Unterschiede zwischen Mensch und Tier darin, dass der Mensch in der Lage ist, das Ende seines Daseins selbst zu bestimmen. Ansonsten wäre es um die Ausstellungsstücke einiger Käfige sowieso schlecht bestellt.

/Ole: ... vor allem vor manchen Konzerten von Elliot Sharp, John Zorn und Konsorten.

3.11.06  
Blogger Oles wirre Welt said...

Varèse war da ja auch ein wüster Kollege. :)

3.11.06  
Blogger Markus Quint said...

Bei Varèse muss ich an den herrlichen Text über Satie bei dir drüben denken, die beiden sind sich sicher begegnet.

3.11.06  

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